Dittelgasse-generationen : wohnen

Wien 1220, Dittelgasse/Lannesstraße 78-80

Objektbeschreibung

Die WBV-GPA (Wohnbauvereinigung Gewerkschaft für Privatangestellte) errichtet insgesamt 150 Wohnungen inklusive 2 betreuten Wohngemeinschaften für 8 BewohnerInnen. Den zukünftigen MieterInnen kommt ein vielfältiges Angebot an Sozial- und Gemeinschaftseinrichtungen zugute. Die Palette reicht vom Kindergarten bis hin zu einem Mehrzweck- bzw. Veranstaltungsräumen.

Über das Projekt 

Das Projekt „Dittelgasse-generationen : wohnen" ist aufgrund seiner angebotenen Wohnungsvielfalt für unterschiedlichste Zielgruppen und Lebensumstände interessant. Singles, Paare, Groß- und Kleinfamilien bis hin zu SeniorInnen oder Menschen mit besonderen Bedürfnissen (betreutes Wohnen) können hier ihren passenden Wohnraum finden.

Die Wohnungen bieten ein breites Spektrum an unterschiedlichsten Typen und verfügt über Wohnungsgrößen von 38 m2 bis 100 m2. Gut nutzbare Freibereiche bestehend aus Loggien, Balkonen oder Terrassen und im Erdgeschoß erweitern Eigengärten den Lebensraum der jeweiligen Wohnung.

Als Ergänzung zu den klassisch geförderten Wohnungen wird hier ein Drittel der Wohnungen nach den Kriterien des Smart-Wohnbauprogramms errichtet. Diese kompakten und kostengünstigen Wohnungen zeichnen sich durch funktionale effiziente Grundrisse mit einer optimalen Flächenausnutzung aus.

Die Smart Wohnungen erstrecken sich über Ein-  und Zwei-Zimmer-Einheiten von 50 m2 bis 55 m2 bis hin zu Drei- und Vier-Zimmer-Einheiten die in Größen von 64 m2 bis 78 m2 angeboten werden. Alle Wohnungen verfügen über außerordentlich gut nutzbare Freibereichen, die zur Wohnraumerweiterung dienen. Für genügend Stauraum sorgen Einlagerungsräume, die den einzelnen Wohnungen zugeordnet sind und sich wie üblich im Kellergeschoß befinden.

Wie bereits anfangs kurz erwähnt werden 2 Wohngruppen für Seniorinnen für derzeit 8 BewohnerInnen realisiert und von Sozialen Trägern geführt. Diese Wohngruppen stehen für ältere Menschen zur Verfügung, die nicht mehr alleine wohnen können oder wollen und eine ambulante Betreuung benötigen. Die Betreuungsteams sorgen für einen Tagesablauf nach persönlichen Wünschen und Interessen, legen Wert auf Selbstständigkeit und Eigenbestimmtheit aber vor allem auch auf gesellschaftliche Integration.

Der Kindergarten im Zentrum der Anlage, der bei unserem Projektnachbarn untergebracht ist, wird bis zu sieben Gruppen beherbergen und die Möglichkeit einer nahegelegenen Kinderbetreuung bieten. Die Frei- und Spielflächen des Kindergartens liegen geschützt in der Innenecke des winkelförmigen Baukörpers, orientieren sich aber nach Süden zur Parkfläche und dem Generationengarten, der von den Kindern, BewohnerInnen und SeniorInnen gemeinsam bewirtschaftet wird. 

Ziel des Projektes ist es, ein integratives Wohnumfeld zu kreieren, welches nicht nur den zukünftigen BewohnerInnen sondern auch der schon vor Ort lebenden Bevölkerung zugute kommt und den nachbarschaftlichen Gedanken im Sinne von „generationen-wohnen" für das gesamte Grätzl lebendig und erlebbar macht. 

Die übergreifenden Gemeinschaftseinrichtungen umfassen neben dem Kindergarten folgende Angebote:

Mehrzwecksaal

Der Mehrzweckraum am östlichen Bauplatz mit ebenfalls rund 80 m2 und zugehörigen Nebenräumen (Küche, WCs, Lager) verfügt über eine angrenzende Terrasse. Das Stützpunktbüro der Trägerorganisation (Volkshilfe, „Wohnen mit Service") ist ebenfalls in diesem Bereich situiert. Der Mehrzweckraum steht für vielfältige Nutzungen wie bspw. größere Veranstaltungen und Grätzlfeste, Geburtstagsfeiern aber auch für diverse Clubaktivitäten zur Verfügung.

Stützpunkte der Sozialen Träger und Partnerorganisationen

Unsere Partnerinstitutionen teilen unseren erweiterten Begriff von „Wohnen" im Sinne gemeinschaftlichen Lebens. Sie sind integrativer Bestandteil der Nachbarschaft, wirken über ihre Zielgruppe hinaus und beinhalten auch Angebote für die schon jetzt im Umfeld lebenden Menschen.
Das Angebot reicht vom Besiedelungsmanagement mit begleitenden Veranstaltungen während der ersten Zeit über niederschwellige Dienstleistungen bis hin zu Pflege- und Betreuungsdienste
Über die Stützpunkte der sozialen Trägerinstitutionen in der Anlage selbst können die angebotenen Unterstützungs- und Betreuungsangebot in Anspruch genommen werden.

Durchwegung und Freiraum

Die Durchwegung des Areals erfolgt primär über drei Hauptwege, der im Norden verlaufende Fußweg, der die Flugfeldstrasse mit der Lannestrasse verbindet und in Nord-Süd-Richtung über zwei Fußwege in der Verlängerung des Leidl- bzw. Tschörnerweges. Diese stellen zudem eine direkte Verbindung von der Ditttelgasse zu den Bushaltestellen in der Dumreichgasse dar.
In der Parkfläche im Süden bildet ein befestigter Weg, getrennt von der Fahrbahn, eine sichere fußläufige Verbindung entlang der Dittelgasse. Diese Flanierzone, ausgestattet mit unterschiedlichen Verweilplätzen wird Teil des Weidenparks, der sowohl den BewohnerInnen als auch den AnrainerInnen zur Verfügung steht.

Ein großer Quartiersplatz in der Verlängerung des Tschörnerweges spannt Mehrzweckräume, Kindergarten, Geschäftslokal und soziale Stützpunkte zusammen.
Es soll hier ein kleines öffentliches Zentrum entstehen, der zu einem Treffpunkt für die gesamte Nachbarschaft entwickeln soll.

E-Mobilität

E-Bikes: In Abstimmung mit der Seestadt Aspern ist eine Bike Sharing-Station am Projektareal geplant. Diese Station ist in das Leihradsystem der Seestadt Aspern voll integriert. Der Systemzugang erfolgt mit der Mobilitätskarte der Seestadt Aspern. Die neue Bike Sharing- Station kann von MieterInnen des Projektes Dittelgasse und von BewohnerInnen der umliegenden Bebauung genutzt werden. Damit setzt das Projekt einen wichtigen Impuls zur generellen Verbesserung der Mobilität im Lobauvorland.

Die Einkaufsstraße in der Seestadt Aspern bietet ein Fahrrad-Zustellservice für ihre Kunden an. Seitens der Bauträger wird eine Kooperation angestrebt, die künftig eine Erweiterung des Zustellservices auf den Bereich des Lobauvorlandes ermöglicht.

E-Car-Ladestation

Es wird gerade geprüft, ob am Bauplatz im Bereich der Lannesstraße eine E-Car-Ladestation errichtet werden kann.

Zahlen & Fakten

Bauträger: WBV-GPA
Architekten: Architekt Moosmann

• 150 Wohneinheiten insgesamt, WE-Größen von 38m2 bis 100m2, davon:
• 50 Wohneinheiten entsprechen den Smart-Kriterien
• 8 Wohneinheiten werden von Volkshilfe mit dem Konzept Flatworks umgesetzt
• 2 Wohneinheiten werden als "betreubares Wohnen" in Senioren-Wohngemeinschaften für 8 Bewohner ausgeführt

• 1 Mehrzweckraum im EG mit vorgelagerter Terrasse
• 1 Büro im EG (Stützpunkt „Wohnen mit Service")

• 99 PKW-Stellplätze, + opt. E-Tankstelle
• ausreichend Fahrradstellplätze (oberirdisch im Bereich des nördlichen Erschließungsweges und den Stiegen zugeordnet im EG)


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