Mona’s Liesing: 407 geförderte Mietwohnungen
1230 Wien, In der Wiesen 26–32
Mona’s Liesing entsteht an der Adresse In der Wiesen 26–32 in 1230 Wien. Die gemeinnützigen Bauträger WBV-GPA und Neues Leben errichten hier 407 geförderte Mietwohnungen, davon 204 SMART-Wohnungen. Fertig werden soll das Quartier voraussichtlich im Frühjahr 2029.
Am 24. September 2026 setzten Wohnbaustadträtin Elke Hanel-Torsch, Bezirksvorsteher Gerald Bischof, Michael Gehbauer (Geschäftsführer WBV-GPA) und Siegfried Igler (Obmann Neues Leben) den Spatenstich. Die Bauzeit läuft von August 2026 bis März 2029.
Projektübersicht
- 407 geförderte Mietwohnungen, davon 204 SMART-Wohnungen
- Baugruppe WaLeWi mit rund 40 Wohnungen
- Wohnheim der Wiener Kinder- und Jugendhilfe (MA 11) mit 8 Plätzen
- Stützpunkt der MA 11
- Garçonnierenverbünde mit ca. 20 Einheiten
- 14 Gemeinschaftsräume
- Werkstatt
- Quartiershaus in Holzbauweise mit KWP-Klub und Generationencafé, doppelgeschoßigem Mehrzweckraum und Shared Office
- 2 Geschäftslokale
- Dachterrassen mit Wintergärten
- Tiefgarage mit 205 Stellplätzen

Zehn Häuser um fünf Höfe
Mona’s Liesing besteht aus zehn Häusern, die sich um fünf begrünte Höfe gruppieren. Das Quartier liegt zwischen In der Wiesen, Karin-Deckert-Weg und Roso-Schweizer-Promenade. Zur U6-Station Erlaaer Straße sind es wenige Gehminuten. Das Projekt gehört zum Stadtentwicklungsgebiet „In der Wiesen“, in dem in den kommenden Jahren rund 1.600 Wohnungen entstehen. Liesing wächst. Umso mehr zählt, was hier gebaut wird und für wen.
Was die Miete kostet
Von den 407 geförderten Mietwohnungen sind 204 SMART-Wohnungen. Sie sind kompakt geschnitten und für Alleinstehende, Alleinerziehende, junge Paare und junge Familien gedacht. Ihre Miete liegt bei voraussichtlich ca. 10 Euro pro Quadratmeter und Monat, inklusive Betriebskosten und Umsatzsteuer. Für die übrigen geförderten Wohnungen sind es voraussichtlich ca. 12 Euro. Der Finanzierungsbeitrag beträgt ca. 60 Euro pro Quadratmeter Wohnnutzfläche bei den SMART-Wohnungen und ca. 100 Euro bei den übrigen. Der Mietvertrag ist unbefristet.
Rund 115 Millionen Euro investieren die beiden Bauträger in das Projekt. Gerechnet wird mit den tatsächlichen Kosten des Bauens, nicht mit dem, was der Markt hergibt. Das gilt nicht nur beim Einzug, sondern über die gesamte Lebensdauer des Hauses.

Baugruppe, Wohnheim, Quartiershaus
Nicht alle, die hier einziehen, sind klassische Mieter:innen. Die Baugruppe WaLeWi hat ihr Haus mit rund 40 Wohnungen gemeinsam geplant. Die Wiener Kinder- und Jugendhilfe (MA 11) betreibt ein Wohnheim mit 8 Plätzen. Im Quartier liegen außerdem ein Stützpunkt der MA 11 und Garçonnierenverbünde mit ca. 20 Einheiten. Die Caritas-Stadtteilarbeit begleitet, wie aus Nachbarschaft Gemeinschaft wird.
Im Zentrum steht ein Quartiershaus in Holzbauweise mit dem Generationencafé des KWP-Klubs, einem doppelgeschoßigen Mehrzweckraum und einem Shared Office. Dazu kommen 14 Gemeinschaftsräume, eine Werkstatt und zwei Geschäftslokale. Auf den Dachterrassen machen Wintergärten das Garteln auch im Februar möglich.
Höfe ohne Autos
Alle KFZ-Stellplätze liegen gebündelt in einer dreigeschoßigen Tiefgarage entlang der Straße. Das ist aufwendiger als eine Garage unter dem ganzen Bauplatz. Dafür bleiben die Höfe autofrei. Der Boden ist dort großteils unversiegelt und wird automatisch bewässert. Großkronige, tief wurzelnde Bäume haben Platz und spenden Schatten. Regenwasser versickert dort, wo es fällt. Gemeinsam mit der Umweltorganisation Global 2000 wird der Freiraum als „Nationalpark Garten“ gestaltet: mit Blumenwiesen, Wildobst und Nistplätzen.
Wärme aus dem Boden
Geheizt und gekühlt wird mit Wärme aus dem Boden. Tiefensonden, Wärmepumpe, Solarthermie und Photovoltaik versorgen über ein bauplatzübergreifendes Anergienetz das gesamte Quartier, ohne Öl und Gas. Die Gebäude sind mit Bauteilaktivierung ausgestattet. Gemeinnützige Bauträger verkaufen ihre Häuser nicht, sie verwalten sie auch in dreißig Jahren noch. Was heute in die Technik fließt, entscheidet deshalb über die Betriebskosten von morgen und damit über stabile Wohnkosten.

Drei Architekturbüros, ein Quartier
Mona’s Liesing ging aus einem zweistufigen Bauträgerwettbewerb des wohnfonds_wien hervor. Ausgelobt wurde er am 25. November 2021, die Realisierungsempfehlung folgte am 7. Dezember 2022. Vom Wettbewerb bis zur Einreichung planten drei Architekturbüros gemeinsam: Clemens Kirsch Architektur, illiz architektur und Blaich + Delugan Architekten. Das war Absicht. Innerhalb eines gemeinsamen Rahmens aus Farben und Materialien entstehen so unterschiedliche Wohnungstypen, Fassaden und Freiräume. Die Ausführungsplanung liegt bei der WGA ZT GmbH, gebaut wird vom Generalunternehmer GERSTL Bau. Vorgestellt wurde das Projekt beim Architekturfestival TURN ON 2024.
Interessent:innen können sich schon jetzt unverbindlich für eine Wohnung in Mona’s Liesing vormerken lassen.
Eckdaten
Adresse: In der Wiesen 26–32, Karin-Deckert-Weg 1, Roso-Schweizer-Promenade 1, 1230 Wien
Bauträger: WBV-GPA und Neues Leben
Wohnungen: 407 geförderte Mietwohnungen, davon 204 SMART-Wohnungen
Wohnnutzfläche: ca. 32.500 m²
Gesamtbaukosten: ca. 115 Mio. €
Miete: SMART-Wohnungen ca. 10,60 €/m², übrige geförderte Wohnungen ca. 12,30 €/m², jeweils pro Monat inkl. Betriebskosten und USt.
Finanzierungsbeitrag: SMART-Wohnungen ca. 60 €/m² Wohnnutzfläche, übrige geförderte Wohnungen ca. 100 €/m² Wohnnutzfläche
Stellplatz: ca. 125 €/Monat
Bauzeit: August 2026 bis März 2029
Fertigstellung: voraussichtlich Frühjahr 2029
Verfahren: zweistufiger Bauträgerwettbewerb des wohnfonds_wien, Auslobung 25.11.2021, Realisierungsempfehlung 7.12.2022
Architektur: Clemens Kirsch Architektur, illiz architektur, Blaich + Delugan Architekten
Ausführungsplanung: WGA ZT GmbH
Generalunternehmer: GERSTL Bau GmbH & Co KG
Visualisierungen: k18
