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Wiener Wohnbau im Fokus der Deutschen Welle – Sophie 7 mittendrin

Der deutsche Auslandssender Deutsche Welle hat sich das Wiener Wohnbaumodell angesehen. Der Beitrag, seit 12. Juli 2026 online, fragt, ob Wien eine Antwort auf die europäische Wohnungskrise geben kann – und zeigt dabei auch unser Quartier Sophie 7 in Wien-Neubau.

Der Ausgangspunkt des Films ist ein Befund, den viele europäische Städte teilen: steigende Mieten in London, Paris, Berlin. Wien setzt seit Jahrzehnten auf einen anderen Weg. Mehr als 60 Prozent der Wienerinnen und Wiener leben in kommunalen oder geförderten Wohnungen – eine Quote, die kein anderer Ballungsraum Europas erreicht. Rund 65.000 Menschen haben den Beitrag in den ersten Tagen gesehen.

Sophie 7 steht dabei für eine Aufgabe, die in wachsenden Städten immer wichtiger wird: verdichten, ohne zu verdrängen. Auf dem 1,3 Hektar großen Areal des ehemaligen Sophienspitals sind 222 geförderte und kommunale Wohnungen entstanden, 56 davon errichtet von der WBV-GPA. Die denkmalgeschützten Pavillons wurden saniert und in das Quartier integriert, im Zentrum liegt ein öffentlich zugänglicher Park mit altem Baumbestand. Dazu kommen Kindergarten, VHS-Standort, Pensionist:innentreffpunkt sowie Kultur- und Freizeiteinrichtungen. Erstmals wurden im Rahmen der Wiener Wohnbauförderung Neubau und Bestand miteinander verknüpft.

Realisiert wurde Sophie 7 gemeinsam mit der SOZIALBAU AG und Wiener Wohnen. Die Schlüsselübergabe der geförderten Wohnungen erfolgte im November 2025.